




Prunksitzung am 05.02.2005

Dann aber war es so weit. Er wünschte Allen eine gute Unterhaltung und viel Spaß, und sie sollten nicht enttäuscht werden. Auch wenn in diesem Jahr der Saal nicht so aufwendig und ideenreich wie in den letzten Jahren geschmückt war, waren alle recht schnell in einer Stimmung, wie die Akteure sie sich für ihre Auftritte wünschen
Prinz Walter I. und Prinzessin Lydia I. eröffneten mit ihrer Prinzenrede die Sitzung.
Am Fastnachts-Samstag war es wieder einmal so weit. Die Narren von Waxweiler und Umgebung waren der Einladung der Karnevalsgesellschaft Waxweiler und des Prinzenpaares Walter I. und Lydia I. zur Prunksitzung gefolgt. Erwartungsgemäß war das Bürgerhaus bis auf den letzten Platz besetzt. In diesem Jahr hatte es ja noch keine Sitzung gegeben, und so waren alle hungrig darauf, so richtig Karneval zu feiern. Alois Brandenburg, unser Sitzungspräsident, wollte die Narren dann auch nicht zu lange auf die Folter spannen. Aber eine ordentliche Begrüßung dauert nun mal ihre Zeit bei Alois. Sie hat ja auch schon fast den Charakter einer Büttenrede, weil er gekonnt Pointen und Gags darin unterbringt.
Die Prinzengarde machte den Anfang traditionell mit ihrem Gardetanz, der in diesem Jahr wieder überzeugte.
Als Eisbrecher hatten es „Die Schwätzer“ Hermann-Josef Kellen und Volkmar Leisen dann auch nicht all zu schwer. In gekonnter Manier zogen sie sich und andere durch den Kakao und machten in Fastnachts-Tradition auf Missstände in der Gemeinde aufmerksam.
Sanni (Pauls) und Irmgard (Hack) vergaßen vor lauter „tratschen“ wieder einmal die Zeit. Von ihrem Fenster aus lässt es sich so herrlich über Andere reden. Da muss Martin dann schon mal auf’s Mittagessen verzichten.


Der Showtanz war in diesem Jahr etwas Besonderes. Zusammengestellt aus der Prinzen- und der Jugendgarde tanzten 18 Jungen und Mädchen (2 Jungen und 16 Mädchen) gemeinsam. Nach der Musik aus dem Film „Grease“ führten sie einen gekonnten Tanz im Musical-Stil auf. Fast sah man sich in die sechziger / siebziger Jahre zurück versetzt. Alle Achtung.!!!
Der Musikverein hatte zum Jubiläum eine bekannte Melodie neu vertextet (Hansi Kob) und arrangiert (Ute Sohns) und dieses neue Arrangement der Karnevalsgesellschaft zum Geschenk gemacht. Die Uraufführung in dieser Sitzung zeigte, dass das Lied zu einem Waxweiler Ohrwurm werden kann, wenn es nur oft genug gespielt wird. Hansi Kob und Hermann Josef Pauls hatten die Ehre, das Lied als erste vor Waxweiler Publikum singen zu dürfen.

Wer jetzt immer noch nicht in Stimmung war, der wurde durch den Aufritt der Dompiraten aber endlich aus dem Stuhl gerissen. Mit dem Können der Profis wurde hier „Kölsche Musik“ präsentiert, die jeden Fastnachter auf die Bank trieb. Wenn diese Darbietung wegen der Lautstärke auch nicht überall Zustimmung fand, so hat sie doch die Jugendlichen und Junggebliebenen begeistert. Auf alle Fälle brachte sie en Saal zum Kochen, so dass Alois seine Mühe hatte, das Finale anzusagen und alle Akteure noch mal auf die Bühne zu bitten.
Der Abend war ein voller Erfolg. Dies ist nicht zuletzt den Helfern vor und hinter der Theke zu verdanken, die dafür gesorgt haben, dass die durstigen Kehlen immer etwas zu trinken bekamen.
Ihnen und allen die zum Gelingen der Sitzung beigetragen haben, möchten wir hiermit danken.